Basilikum

Herkunft: Asien · Ozeanien

Kurzbeschreibung

Basilikum ist ein aromatisches Küchenkraut mit frischem, süßlich-würzigem und leicht pfeffrigem Geschmack. Verwendet werden vor allem die zarten Blätter und jungen Triebspitzen. Basilikum prägt zahlreiche mediterrane und asiatische Gerichte und wird besonders häufig frisch verwendet.

Steckbrief

Basilikum (Ocimum basilicum) gehört zur Familie der Lippenblütler und wird meist als einjährige Pflanze kultiviert.

Es gibt zahlreiche Sorten, darunter:

  • Genoveser Basilikum
  • Thai-Basilikum
  • Zitronenbasilikum
  • Zimtbasilikum
  • violettes Basilikum

Die Sorten unterscheiden sich teilweise deutlich in Duft und Geschmack.

Aroma und Geschmack

Klassisches Basilikum schmeckt frisch, leicht süßlich, würzig und etwas pfeffrig.

Je nach Sorte können zusätzlich Anis-, Nelken-, Zimt- oder Zitrusnoten auftreten.

Getrocknetes Basilikum schmeckt deutlich milder und weniger frisch als das frische Kraut.

Herkunft und Geschichte

Basilikum stammt wahrscheinlich aus tropischen und subtropischen Regionen Asiens und Afrikas.

Die Pflanze wird seit Jahrhunderten als Würz- und Kulturpflanze genutzt. Über Handelswege gelangte Basilikum in den Mittelmeerraum und entwickelte sich besonders in der italienischen Küche zu einem wichtigen Küchenkraut.

Anbau und Ernte

Basilikum benötigt einen warmen, sonnigen und geschützten Standort sowie gleichmäßig feuchte Erde.

Am besten werden ganze Triebspitzen knapp oberhalb eines Blattpaares geerntet. Regelmäßiges Schneiden fördert einen buschigen Wuchs.

Wer vor allem Blätter ernten möchte, kann Blütenansätze frühzeitig entfernen.

Verwendung

Basilikum eignet sich besonders für:

  • Tomatengerichte
  • Salate
  • Pasta
  • Pesto
  • Pizza
  • Gemüse
  • Suppen
  • mediterrane Soßen
  • Fisch
  • Geflügel

Frische Blätter sollten möglichst erst gegen Ende der Zubereitung oder direkt vor dem Servieren zugegeben werden.

Langes Mitkochen lässt das Aroma deutlich schwächer werden.

Dosierung

Für ein Gericht mit zwei bis vier Portionen genügen meist:

  • 1 bis 2 Esslöffel grob geschnittene frische Blätter
  • oder ½ bis 1 Teelöffel getrocknetes Basilikum

Bei besonders aromatischen Sorten sollte zunächst etwas sparsamer dosiert werden.

Frisch oder getrocknet?

Frisches Basilikum besitzt das deutlich feinere und lebendigere Aroma.

Getrocknetes Basilikum ist länger haltbar und eignet sich gut für Soßen, Suppen und Gerichte, in denen keine frischen Kräuter verfügbar sind.

Für Pesto, Caprese und ähnliche Gerichte ist frisches Basilikum deutlich besser geeignet.

Passt zu

Basilikum passt besonders gut zu Tomaten, Zucchini, Auberginen, Paprika, Pilzen, Kartoffeln, Mozzarella, Geflügel, Fisch und Hülsenfrüchten.

Es harmoniert unter anderem mit Oregano, Thymian, Rosmarin, Petersilie, Knoblauch, Chili und schwarzem Pfeffer.

Lagerung und Konservierung

Frisches Basilikum sollte möglichst rasch verwendet werden.

Abgeschnittene Triebe lassen sich kurzfristig wie Schnittblumen in einem Glas Wasser aufbewahren. Kälte verträgt Basilikum schlecht; im Kühlschrank können die Blätter schnell dunkel werden.

Zum längeren Konservieren eignet sich besonders das Einfrieren oder die Verarbeitung zu Pesto.

Getrocknetes Basilikum sollte trocken, dunkel und luftdicht gelagert werden.

Hinweise

Basilikum ist kälteempfindlich und sollte nicht unnötig lange im Kühlschrank gelagert werden.

Die Blätter möglichst erst kurz vor der Verwendung waschen und vorsichtig trocken tupfen.